Betroffene Anlagen

Alarmanlagen
Alarmanlagen, die über das herkömmliche Festnetz die Alarmierungen sicherstellen, sind von der Umstellung auf IP betroffen, sofern sie heute über das herkömmliche Festnetz eine Alarmierung übermitteln (analog oder ISDN). Es gibt viele Anlagen, die nicht betroffen sind, da diese für die Übermittlung ausschliesslich das Mobilfunknetz verwenden. Auch Anlagen, die zum Beispiel mit einem Signalhorn nur lokal alarmieren, sind nicht betroffen. Weitere Informationen dazu bei Swisscom.

Pflichtanlagen
Pflichtanlagen unterstehen strengeren Normen und dürfen nur vom entsprechenden Errichter umgestellt werden. Bei Pflichtanlagen ist eine duale Übermittlung über IP und Mobilfunk vorgeschrieben. Die in der Interessengemeinschaft Telekommunikation und Sicherheit (IG TUS) organisierten Unternehmen haben alle betroffenen Betreiber direkt informiert und werden diese bei der Umstellung auf IP begleiten.

Modemanwendungen
Modemanwendungen sind Anwendungen wie Alarmanlagen, Frankiermaschinen, Fernsteuerungen, Fernüberwachung, Haustechnik, Industrieanlagen, Stromzähler und vieles mehr, die heute Signale mit einem Modem über das herkömmliche Festnetz übermitteln (analog oder ISDN). Es gibt viele Anlagen, die nicht betroffen sind, da diese für die Übermittlung ausschliesslich das Mobilfunknetz verwenden oder bereits IP-fähig sind. Für den einwandfreien Betrieb dieser Anlage nach einer Migration des Gebäudeanschlusses auf IP ist der Systemanbieter (Lieferant oder beauftragtes Serviceunternehmen) der Anlage verantwortlich. Weitere Informationen dazu bei Swisscom.

Lifttelefonie
Es sind nur Lifttelefone von der Umstellung betroffen, die heute über das herkömmliche Festnetz einen Notruf übermitteln (analog oder ISDN). Es gibt viele Anlagen, die nicht betroffen sind, da diese für die Übermittlung ausschliesslich das Mobilfunknetz verwenden. Weitere Informationen bei Swisscom.